Bezirksliga Damen – Deutlicher Sieg gegen TV 1864 Salzkotten 58:34

                                    (12:10); (6:7); (19:10); (21:7)

(23.03.2014) Die vor der Saison zusammengewürfelte Mannschaft aus den ehemaligen Teams des SV Marienfeld und des GTV Gütersloh setzt in der Rückrunde weiterhin deutliche Erfolgsakzente und zeigt den Gegnern Ihre Leistungsgrenzen auf.

Nachdem unsere Mannschaft beim ersten Aufeinandertreffen in Salzkotten eine Niederlage (65:55) einstecken musste, galt es beim Rematch die Fehler des ersten Derbys wieder gut zu machen. Man wusste nur zu gut, dass dieser Gegner definitiv schlagbar ist. Vor heimischer Kulisse spielten unsere Damen dann am Sonntag groß auf und dies bekam Salzkotten deutlich zu spüren.

Zu Beginn der Partie waren es erst die Gäste, die sofort ins Spiel fanden. Unsere Mädels taten sich am Anfang zwar noch schwer, doch in einer schnell angesetzten Auszeit konnten sie sich kurz sammeln und legten dann auch richtig los.

Das zweite Viertel verlief dann für beide Mannschaften ziemlich schleppend. Beide verteidigten sehr stark und ließen keine einfachen Würfe zu. Dazu kam aber auch eine recht schlechte Wurfquote. Nach einer sehr überschaubaren Anzahl an Punkten auf beiden Seiten endete die erste Halbzeit dann 18:17.

Im dritten Viertel drehten die Gastgeber dann aber richtig auf. In der geschlossenen Mannschaftsverteidigung funktionierte vor allem die Kommunikation zwischen den Spielern sehr gut, sodass unsere Damen in den ersten Minuten kaum Punkte zuließen. Damit verhalfen sie sich zu vielen leichten Fastbreakpunkten. Das gute Systemspiel und die Rebounds klappten hervorragend. Dies endete dann mit einem Zwischenstand von 37:27.

Angefeuert von den Fans, landete unser Damenteam auch im letzten Viertel einen Treffer nach dem anderen. So langsam wurde das Spiel auch emotional, da keine der beiden Mannschaften verlieren wollte. So wurden die Fouls auch immer härter, doch unsere Damen blieben dennoch ruhig und konzentrierten sich auf ihr Spiel. Die letzten Minuten waren dann hauptsächlich von Freiwürfen geprägt, da die Salzkottener versuchten, durch taktische Fouls die Uhr anzuhalten, um sich Zeit zu verschaffen. Doch unsere Damen verwandelten locker ihre Freiwürfe und bauten ihre Führung so noch aus. Nach 40 Minuten hartem Kämpfen, gingen sie dann mit dem verdienten Sieg von 58:34 vom Feld.

„So kann es weiter gehen“ stimmte das Trainerduo Pana Ignatiadis / Richard Stefanik zufrieden und gelassen zu. Unsere jungen Damen entwickeln sich prächtig, beide Vereine können auf sie stolz sein.

Es spielten: Jacqueline Hess (7 P); Amui Rebbecca (2 P); Sophie Krusch (2 P); Charlotte Kosiorkiewicz (10 P); Kristin Pauli (23 P); Gabriela Aras (12 P); Arnela Mujanovic (2 P); Maria Argirou (0 P); Irina Rais (0 P.)